Saturday, December 6, 2014

Page 340 of 365: And I was lost, crossed lines I shouldn't have crossed.


Song of the Day: Coldplay -  In my Place

Liebste Leser,

ich habe Joggen gehasst. Als ich noch in Leipzig gewohnt habe, war ich einmal joggen. Es war ein Samstagmorgen, die Sonne hat geschienen. Es war das perfekte Wetter um laufen zu gehen. Voller Motivation bin ich vor die Tür und lief los. Noch nicht mal im Park angekommen hatte ich schon keine Lust mehr. Ich war aus der Puste, obwohl ich nicht mal schnell gerannt war und ich fühlte mich so als hätte ich freiwillig ein Sportfest veranstaltet, an dem ich überhaupt nicht teilnehmen wollte. Für alle die, die es noch nicht wissen: Sportfest (bei manchen heißt das auch Bundesjugendspiele) war für mich immer der schlimmste Tag im ganzen Schuljahr. Ich hätte lieber eine vierstündige Physikklausur geschrieben als an diesem Tag meine Wurf-und Ausdauerkünste preiszugeben, die absolut nicht vorhanden sind. Wie auch immer: Wieso war ich an diesem Tag also joggen?! Ich brach meine Runde bereits vor dem Park ab und lief nach Hause. Ich war nicht mal sauer oder enttäuscht, dass ich es nicht geschafft hatte. Ich schloss damit einfach ab und dachte mir, naja, du hast es ausprobiert, joggen ist halt nichts für dich.
Heute kann ich das überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Ich habe ein totale 180°-Wendung gemacht: Ich liebe joggen! Ich jogge, wenn ich traurig bin, wenn ich glücklich bin, wenn ich wütend bin, wenn ich aufgekratzt bin...es ist die Heilung für absolut alles, was in mir vorgeht. So ähnlich wie Schreiben bloß mit mehr Bewegung. Heidelberg ist natürlich der perfekte Ort um zu joggen, da ich immer am Wasser entlangrennen kann. Ich gebe zu: Die ersten paar Male waren echt nicht so toll, aber mittlerweile fehlt mir etwas, wenn ich nicht einmal die Woche laufen war. Das komische ist: Ich lese immer, man soll als Anfänger erstmal langsam rennen und sich nicht so eine lange Strecke vornehmen. Ich lief hier das erste Mal mit einem Mädchen aus dem Wohnheim, die (für meine damaligen Verhältnisse) echt schnell und weit lief, aber ich bin einfach mitgegangen und habe schon allein aus dem Grund nicht gekniffen, weil wir zu zweit waren. Da traut man sich nicht so zu sagen, dass man eigentlich nicht mehr kann. Und das ist super! Denn dadurch sieht man mal, wie weit man es schafft und das motiviert! Tja, so fing alles an. Und jetzt laufe ich mindestens einmal die Woche. Nach Schlierbach oder nach Neuenheim, bei Sonne oder wie heute bei Nieselregen, im heißen Juli oder jetzt im kalten Dezember und ich liebe es! Und ich kann es euch nur empfehlen! Es braucht seine Zeit, aber man wird besser und immer besser und das ist einfach ein tolles Gefühl! Ich renne auch immer mit Musik (ohne geht's fast nicht). Hier habt ihr meine Playlist (hab ich mal wieder ne tolle Ausrede gefunden, um euch Musik schicken zu können :D) :

VÉRITÉ - Weekend
Imagine Dragons - Radioactive
Andrew Belle - Pieces
One Republic - Love Runs Out
B.o.B. - So Good
Jason Derulo - Watcha Say
The Black Eyed Peas - Imma Be
Linkin Park - Castle of Glass
Zedd & Hayley Williams - Stay the Night
Maroon 5 - Animals
Enrique Iglesias & Pitbull - I'm a Freak
Timbaland & Nelly Furtado & SoShy - Morning after Dark
Timbaland & Justin Timberlake - Carry Out
Timeflies - All the Way
Ariana Grande & Iggy Azalea - Problem

Heute war ich sogar zweimal laufen, was aber äußert selten vorkommt. ;)

Neben meinem ganzen 'Laufgeschreibe' hoffe ich natürlich, dass ihr einen schönen Nikolaustag und einen fleißigen Nikolaus hattet. ;)

Ich werde jetzt bei Lichterkettenschein noch ein bisschen den Abend genießen und dann ins Bett hüpfen und hoffentlich morgen Strafrecht lernen! :)

Lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe,
Eure Sarah



Tuesday, December 2, 2014


Song of the Day: Andrew Belle & Katie Herzig - Static Waves

Meine lieben Leser,

da ich seit gestern ein bisschen krank bin und das heute nicht besser geworden ist, lag ich den ganzen Tag im Bett und habe abwechselnd fern geschaut und geschlafen. Jetzt fühle ich mich ziemlich platt, schwach und müde, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich fast den ganzen Tag in meinem Zimmer verbracht habe. Viel besser fühle ich mich also nicht. Und obwohl ich so lange nicht mehr auf den Blog geschrieben habe, fällt mir kaum ein, von was ich euch berichten könnte. Im Prinzip warte ich nur auf nächste und übernächste Woche, wo ich meine Klausurergebnisse bekomme, die wohl darüber entscheiden werden, ob ich die Weihnachtsferien als solche genießen kann oder nicht, wenn ihr versteht, was ich meine. Doch natürlich gehe ich auch weiter in die Uni, wenn es nicht so ein Tag wie heute ist. Kranksein ist einfach furchtbar und ich habe oft das Gefühl, zu Hause zu hocken, macht mich nur noch kränker. Aber naja, es könnte auch schlimmer kommen und ich denke, dass ich morgen wenigstens in die Vorlesung "Vertragliche Schuldverhältnisse" gehe, da die doch zu den wichtigeren gehört.
Auf dem Weihnachtsmarkt war ich natürlich auch schon. Ich hab zwar noch keinen Glühwein getrunken oder mir überteuerte gebrannte Mandeln gekauft, aber es ist doch schön, dort zu schlendern und den Weihnachtsduft einzuatmen. Als ich vorhin keine Lust mehr hatte, im Bett zu liegen, habe ich ein paar Plätzchen gebacken und vielleicht mache ich jetzt noch ein bisschen Yoga und gehe dann ins Bett, so dass ich morgen hoffentlich wieder fit bin.

Herzliche Grüße,
-Sarah


Tuesday, September 2, 2014

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Page 245 of 365: Welcome to Stockholm!

Hej, liebste Leser,

mit 'hej' wurden wir in Schweden die ganze Zeit begrüßt. Manchmal auch mit 'hejhej', was noch niedlicher klang. Die Schweden sind wirklich unglaublich lieb und nett und sprechen perfekt englisch! Wir haben mitten in der Stadt gewohnt und bis zur Altstadt ('Gamla Stan') waren es nur ca.  eine Viertelstunde zu Fuß. Besonders gefallen haben mir die alten, hohen Gebäude, das Museum im Königspalast und dass Stockholm so schön am Wasser lag. Es war eine tolle, wenn auch sehr, sehr warme Zeit. Dass wir Temperaturen über 31° haben würden, hätten wir nicht gedacht. Stockholm ist in jedem Fall einen Besuch wert und wir haben in unseren 6 Tagen dort längst nicht alles gesehen. Toll war auch, dass es halt, da Sommer war, immer bis ca. 23 Uhr hell blieb.

Hier in Heidelberg läuft alles gut. Ich schreibe fleißig an der Strafrechtshausarbeit und habe heute sogar schon ein extrem verfrühtes Geburtstagsgeschenk aus Istanbul erhalten! Ich habe mich so gefreut. Danke, liebe Anna! Ja, ich hab es schon aufgemacht, weil ich nicht wusste, dass es für meinen Geburtstag bestimmt war. ;) Immerhin ist der noch fast 2 Wochen hin.

Hier kommen die Stockholmbilder!

das war in einem wunderbaren, seeeeeehr leckeren (!!!), teuren :/ Café in Gamla Stan. ;)

Stockholm am Wasser... :)


Und in den lauen Sommernächten fast am schönsten...


Das war der Blick vom Königspalast!

Das war in der U-Bahn-Station. Wir mussten die aktuelle Temperatur einfach dokumentieren. :D

Und nochmal die schönen, alten Häuser in Gamla Stan.

Friday, August 29, 2014

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Page 241 of 365: I'm mooooving!



Hey, hey, liebe Leser,

zwischen Hausarbeiten, Zugfahrten, Filmen mit Freunden schauen, joggen, Heidelberg genießen, zwischen Sonne und Regen und Hektik und Ruhe ziehe ich nun endlich in ein größeres Zimmer. Morgen ist's so weit!

I'll keep you posted!
-Sarah


sneak peak: the next post will be about my Stockholm adventure. :) 



Monday, July 28, 2014

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Page 209 of 365: A whole lot of music ;)





Guten Morgen liebste Leser,

ich habe es mit Jura für die 2 Tage, die ich noch hier bin jetzt echt aufgegeben und denke, es ist sinnvoller, dann wieder im August in Heidelberg damit anzufangen...Aber Strafrechtsmaterialien werde ich heute doch noch im Lehmanns suchen. Gleich werde ich mich auch noch mit der lieben M treffen, um noch die letzten Details unserer bevorstehenden Reise nach Schweden zu besprechen. Oh, und nach Flipflops darf ich auch noch schauen, da ich es mal wieder geschafft habe, mir eine fette Entzündung am Fuß einzufangen, weswegen ich momentan gar keine geschlossenen Schuhe mehr tragen kann. :( Ich weiß, alles nicht sonderlich spektakulär; hab aber noch - wie könnte es auch anders sein - noch meine liebsten Lieder für euch, die mein Sommergefühl ziemlich gut treffen. Hoffe, ihr fühlt euch nicht erschlagen von meiner ganzen Musik immer. ;D Ich freu mich, wenn ihr euch was davon anhört und mir (mal wieder) sagt, wie ihr's so findet... :)

Ich hab euch lieb und hoffe, ihr verlebt heute nicht so einen müden, verschlafenen Tag wie ich...
- Sarah

Leonard Cohen - Hey, that's no way to say goodbye
Jay Farrar, Benjamin Gibbard - California Zephyr
He is We - Happily Ever After
Ed Sheeran - Nina
Ed Sheeran - Photograph
Mat Kearny - Ships in the Night
Sam Hunt - Speakers
Madeline Juno - Error
The Civil Wars - Dust to Dust
Greg Laswell - Salvation Dear
The Script - Millionaires
A Rocket to the Moon - Like We Used To
Colbie Caillat  - Try
Owl City - Alligator Sky
Owl City - Take It All Away
Oasis - Champagne Supernova
LeAnn Rimes -  We Can
Tigerweather - Love Crazy
Nelly Furtado, Josh Groban - Silencio
The Icarus Account - Come Back Home
Travis - Love Will Come Through
Coldplay - Postcards from Far Away
Carolina Liar - Done Stealin'

(source: http://dannykahtan.tumblr.com/post/60266731058/reblog-if-u-want-and-follow-me-for-more)


Sunday, July 27, 2014

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Page 208 of 365: A little bit of ... home.

P und ich haben an unserem letzten Tag noch eine kleine Stadtführung durch Heidelberg mitgemacht! ;)

Hey, liebste Leser,

ich bin für ein paar Tage in Leipzig und versuch's zu genießen und kein allzu schlechtes Gewissen zu haben, dass ich heut nichts für Jura gemacht hab. :/
Vermiss Heidelberg aber schon. :'(

Beste Grüße! :*

Eure Sarah


Thursday, July 24, 2014

(source: http://gnarly.tumblr.com)


Hey, liebe Leser,

ich befinde mich inmitten der letzten Semesterwoche des Sommersemesters 2014. Jetzt studiere ich schon ein Jahr lang und es war wohl das turbulenteste, verrückteste halbe Jahr, das ich, wie ich finde, bis jetzt durchgemacht habe. Daran liegt es wohl auch mit, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Ich habe viel Zeit im juristischen Seminar zum Lernen verbracht, ich habe Freunde dazu gewonnen, gedacht sie kurz verloren zu haben und auch im Studium lief leider alles nicht besonders rosig, was die Klausurergebnisse anging und auch, wenn ihr es nicht sehen konntet: Ich habe so viel geschrieben wie noch nie. Ich musste einfach alles, was passiert ist, festhalten. Ich kann nicht einfach alles in meinem Kopf behalten. Es war mir dann aber allerdings auch viel zu persönlich, es im Internet mit der Welt zu teilen. Was ich aber mit euch teilen kann, sind die kleinen Dinge, die man ja unterwegs lernt, nicht wahr? Lasst euch niemals von irgendwem oder von irgendwas einreden, dass ihr nicht genug seid. Ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen nach psychologischem Blabla und man hört das eh so oft, aber es ist einfach wichtig, weil wir so dazu neigen, uns runterzuziehen lassen. Von einfach allem! Es wird immer jemanden geben, der besser, hübscher, netter, intelligenter ist als man selbst. Es ist einfach so wichtig, einzusehen, dass das egal ist! Oh, ich hoffe, ihr denkt jetzt nicht, dass ich hier nur herumlabere, denn das ist wirklich nicht meine Absicht. Was ich sagen will, ist: Lauft durch die Welt als wärt ihr die Besten, geht nach draußen, atmet tief ein und riecht und fühlt den Sommer, unternehmt Sachen mit Freunden und verbringt genauso viel Zeit aber auch mit und für euch selbst und seht das, was schief läuft, nicht so eng. Das gilt besonders für alles, was ihr einfach nicht ändern könnt. Eine liebe Freundin schickte mir letztens einen Brief und sie hat es so gut formuliert: Man ist gefundenes Fressen auf der Straße, wenn man sich von allem und jedem Runterziehen lässt. Man ist anfällig für Trauer, Hass, Missmut und all' diese negativen Gefühle, die wir doch eigentlich gar nicht fühlen wollen. Ich bin selbst nicht perfekt oder besonders gut darin, mich nicht runterziehen zu lassen, aber ich versuche es jedes Mal, es mir nicht so zu Herzen zu nehmen. In diesem Semester habe ich so oft gedacht, dass es doch nicht mehr schlimmer werden kann und dass ich jetzt so viel durchgemacht habe, dass doch jetzt mal etwas Gutes passieren muss, aber im Gegenteil passierte immer nur noch etwas, das mich wieder runtergezogen hat. Aber das war einfach ein Fehler in meinem Denken, denn: Man hat kein Recht auf Glück! Natürlich könnte ich mich jetzt ewig aufregen über alles, was passiert ist, die folgenden Nächte auch noch alle durchweinen und trotzig beschließen, dass einfach alles mies und Mist ist, aber ich bin an dem Punkt, an dem ich mir (vielleicht auch nur vorübergehend) denke: Nein! Wieso? Wieso, wieso, wieso? Ich will das nicht! Ich brauche mich von nichts und niemandem runterziehen zu lassen. Es ist allein meine Sache, wie ich mit einer Situation umgehe, denn was wir alle nicht vergessen dürfen, ist: Das ist unser Leben und in unserem Leben spielen wir die Hauptrolle! Wir dürfen uns niemals selbst oder durch andere zur Nebenrolle degradieren lassen! Es geht nicht immer um einen selbst, aber ganz bestimmt geht es auch nicht immer um alle anderen. Und jetzt versteht ihr auch sicher, wieso ich dem Blogpost den Titel gegeben habe 'Climb the mountain so you can see the world, not so the world can see you.' Tut das für euch! Beginnt, wenn ihr beginnen wollt. Hört auf, wenn ihr aufhören wollt! Strengt euch an, weil ihr es für euch tut! Und wir können eh nichts anderes tun als zu hoffen, dass alles, das wir tun, für irgendwas gut ist! Alles andere würde uns doch nur runterziehen.
Insofern:

Genießt die Sonne, umarmt den Tag!
- Sarah

PS: Ich bemüh mich das nächste Mal um einen lustigeren Blogeintrag! ;)

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Hallo, ich bin Sarah, komme aus Leipzig und teile hier einen Teil meiner Erfahrungen, die ich während meines Auslandsaufenthaltes in Kuala Lumpur mache. Ich mag es zu reisen egal wohin; mein liebstes Ferienziel ist die Ostsee. bin ich gerade mal nicht unterwegs beschäftige ich mich viel mit kunst, der mode und dem zeichnen.

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