Thursday, July 24, 2014

(source: http://gnarly.tumblr.com)


Hey, liebe Leser,

ich befinde mich inmitten der letzten Semesterwoche des Sommersemesters 2014. Jetzt studiere ich schon ein Jahr lang und es war wohl das turbulenteste, verrückteste halbe Jahr, das ich, wie ich finde, bis jetzt durchgemacht habe. Daran liegt es wohl auch mit, dass ich so lange nicht geschrieben habe. Ich habe viel Zeit im juristischen Seminar zum Lernen verbracht, ich habe Freunde dazu gewonnen, gedacht sie kurz verloren zu haben und auch im Studium lief leider alles nicht besonders rosig, was die Klausurergebnisse anging und auch, wenn ihr es nicht sehen konntet: Ich habe so viel geschrieben wie noch nie. Ich musste einfach alles, was passiert ist, festhalten. Ich kann nicht einfach alles in meinem Kopf behalten. Es war mir dann aber allerdings auch viel zu persönlich, es im Internet mit der Welt zu teilen. Was ich aber mit euch teilen kann, sind die kleinen Dinge, die man ja unterwegs lernt, nicht wahr? Lasst euch niemals von irgendwem oder von irgendwas einreden, dass ihr nicht genug seid. Ich weiß, das klingt jetzt ein bisschen nach psychologischem Blabla und man hört das eh so oft, aber es ist einfach wichtig, weil wir so dazu neigen, uns runterzuziehen lassen. Von einfach allem! Es wird immer jemanden geben, der besser, hübscher, netter, intelligenter ist als man selbst. Es ist einfach so wichtig, einzusehen, dass das egal ist! Oh, ich hoffe, ihr denkt jetzt nicht, dass ich hier nur herumlabere, denn das ist wirklich nicht meine Absicht. Was ich sagen will, ist: Lauft durch die Welt als wärt ihr die Besten, geht nach draußen, atmet tief ein und riecht und fühlt den Sommer, unternehmt Sachen mit Freunden und verbringt genauso viel Zeit aber auch mit und für euch selbst und seht das, was schief läuft, nicht so eng. Das gilt besonders für alles, was ihr einfach nicht ändern könnt. Eine liebe Freundin schickte mir letztens einen Brief und sie hat es so gut formuliert: Man ist gefundenes Fressen auf der Straße, wenn man sich von allem und jedem Runterziehen lässt. Man ist anfällig für Trauer, Hass, Missmut und all' diese negativen Gefühle, die wir doch eigentlich gar nicht fühlen wollen. Ich bin selbst nicht perfekt oder besonders gut darin, mich nicht runterziehen zu lassen, aber ich versuche es jedes Mal, es mir nicht so zu Herzen zu nehmen. In diesem Semester habe ich so oft gedacht, dass es doch nicht mehr schlimmer werden kann und dass ich jetzt so viel durchgemacht habe, dass doch jetzt mal etwas Gutes passieren muss, aber im Gegenteil passierte immer nur noch etwas, das mich wieder runtergezogen hat. Aber das war einfach ein Fehler in meinem Denken, denn: Man hat kein Recht auf Glück! Natürlich könnte ich mich jetzt ewig aufregen über alles, was passiert ist, die folgenden Nächte auch noch alle durchweinen und trotzig beschließen, dass einfach alles mies und Mist ist, aber ich bin an dem Punkt, an dem ich mir (vielleicht auch nur vorübergehend) denke: Nein! Wieso? Wieso, wieso, wieso? Ich will das nicht! Ich brauche mich von nichts und niemandem runterziehen zu lassen. Es ist allein meine Sache, wie ich mit einer Situation umgehe, denn was wir alle nicht vergessen dürfen, ist: Das ist unser Leben und in unserem Leben spielen wir die Hauptrolle! Wir dürfen uns niemals selbst oder durch andere zur Nebenrolle degradieren lassen! Es geht nicht immer um einen selbst, aber ganz bestimmt geht es auch nicht immer um alle anderen. Und jetzt versteht ihr auch sicher, wieso ich dem Blogpost den Titel gegeben habe 'Climb the mountain so you can see the world, not so the world can see you.' Tut das für euch! Beginnt, wenn ihr beginnen wollt. Hört auf, wenn ihr aufhören wollt! Strengt euch an, weil ihr es für euch tut! Und wir können eh nichts anderes tun als zu hoffen, dass alles, das wir tun, für irgendwas gut ist! Alles andere würde uns doch nur runterziehen.
Insofern:

Genießt die Sonne, umarmt den Tag!
- Sarah

PS: Ich bemüh mich das nächste Mal um einen lustigeren Blogeintrag! ;)
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Hallo, ich bin Sarah, komme aus Leipzig und teile hier einen Teil meiner Erfahrungen, die ich während meines Auslandsaufenthaltes in Kuala Lumpur mache. Ich mag es zu reisen egal wohin; mein liebstes Ferienziel ist die Ostsee. bin ich gerade mal nicht unterwegs beschäftige ich mich viel mit kunst, der mode und dem zeichnen.

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